Forschung

Jenseits der knalligen Farben

“Embedding the Cartesian Space Principles in a Smile, an Inclusive Learning Method for K12”

PaPapier angenommen und in der Postersession präsentiert “MIT LINC 2019 Promoting excellence and transformation in education“, Stefano Vuga & Eleonora Vuga.

S.Vuga, E.Vuga
S.Vuga, E.Vuga

Abstrakt

Es ist mittlerweile eine erwiesene Tatsache, dass die negativen Emotionen, die ein Kind erfährt wenn es ein mathematisches Thema nicht versteht, eine emotionale Erinnerung asoziiert zu diesem Thema erzeugen. Wir haben untersucht, welche greifbaren und ansprechbaren Mittel die Entwicklung einer pathologischen Allergie gegenüber einem fundamentelen Konzept wie dem kartesischen Raum verhindern können, um einen kinderfreundlichen Zugang zu diesem Thema zu finden. Wenn die Furcht und der Schmerz, wenn etwas nicht verstanden wird, dazu führt, dass ein Kind bereits in jungen Jahren dieses Thema meidet, dann kann die Fähigkeit des Kindes sich auf didaktische Anwendungen zu beziehen ernsthaft beeinträchtigt werden, was die Schulkarriere und folglich die Einstellung bezüglich jeder theoretischen und praktischen Anwendung davon prägt, sofern dies nicht identifiziert wird.

Der elementare Ansatz um die Grundlagen des kartesischen Raums Kindern zu erklären basiert darauf dreidimensionale Bilder auf zweidimensionalen Flächen darzustellen, wie z.B. auf Papier, Tafeln oder Bildschirmen. Erst seit kurzem wird Augmented Reality als Hilfsmittel um Objekte im tatsächlichen dreidimensionalen Raum darzustellen. Diese Systeme sind geeignet für Kinder, die natürlich prädisponiert für mathematische und/oder visuell kognitiver Intelligenz sind und nicht unter einer visuellen Beeinträchtigung leiden. Dies ist ein nicht-inklusiver Zugang zum Verständnis von einem so fundamentalen Thema wie dem kartesischen Raum. Dies ist ein Thema, das später essenziell für ein erweitertes Verständnis von Geometrie, Mathematik, zur Darstellung von Objekten, und Konzepten ist. Das Ziel dieser Forschung war es, ein Unterstützungsstem zu finden und zu testen, das den gängigen zweidimensionalen und rein visuellen Ansatz ergänzt und gewährleistet, dass eine vollständige und konsistente sensorische Erfahrung der Definition des kartesischen Raums durch physische, materielle und modulare Form geschieht.

Wir wollten eine Verbindung zwischen dem Konzept und seiner tatsächlichen Repräsentation herstellen. Dieses System sollte auf verschiedene Entwicklungsalter und Arten von Intelligenz und Hintergründen erweitert werden und sich auf Umgebungen und Verwendungszweck (Familie / Schule) übertragen lassen, ebenfalls für sehbehinderte Kinder. Die entwickelten Instrumente bietem dem Kind eine frühe und positive emotionale Bindung zu den den Grundprinzipien des des kartesischen Raums, bevor es jegliche schulische Herangehensweise gibt, indem Methoden wie freies Spielen, Ausprobieren, Experimentieren, Teilen von Emotionen verwendet werden, während kooperative Aktivitäten ausgeführt werden.

Copyright Stefano Vuga & Eleonora Vuga

Ursprünglichen Dokument: ResearchGate

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